Berufspraktische Tage an der NMS Nußdorf-Debant

Gerade heute ist es für die Jugendlichen besonders wichtig herauszufinden, welche Stärken und Fähigkeiten sie haben und welche beruflichen Möglichkeiten die Arbeitswelt bieten kann.

Deshalb erhielten erstmalig alle Schüler und Schülerinnen der 4. Klassen der NMS Nußdorf-Debant im Rahmen der Berufspraktischen Tage die Möglichkeit, in diversen Firmen zwei Schnuppertage zu

verbringen, um so den ins Auge gefassten Lehrberuf kennen zu lernen oder herauszufinden, welche Berufe interessant und somit erstrebenswert sein könnten.

Dankenswerterweise nahmen viele Firmen vor allem im Lienzer Talboden an diesen Tagen die Schüler gerne auf und versuchten ihnen Einblicke ins Berufsleben zu bieten.

Die Jugendlichen konnten viele Arbeitsvorgänge beobachten, unzählige Fragen wurden beantwortet und einige Tätigkeiten durften sogar selbst ausprobiert werden.

 

Die Schule sieht diese berufspraktischen Tage als wichtigen Baustein, der zur Berufsfindung der Schüler beiträgt.


Im Folgenden berichten kurze Textausschnitte von SchülerInnen über ihre Erfahrungen.

 

Kindergarten EKIZ, Lienz, Hannah Walder, 4c:

Am Dienstag in der Früh bin ich sehr unsicher in das EKIZ- Gebäude gegangen. Ich  hatte viele Fragen. Werden sie freundlich sein? Eine sehr nette Frau kam mir gleich entgegen, schüttelte
 
mir die Hand und stellte sich vor. Sie kam mir gleich sympathisch vor. Bevor die ersten Kinder kamen, zeigte sie mir die Räumlichkeiten des Kindergartens und erzählte mir einiges von ihrem Beruf...

...Um 16:00 Uhr war mein Arbeitstag zu Ende. Ich war zugleich glücklich und total müde. Erst jetzt bemerkte ich, wie anstrengend dieser Beruf eigentlich ist. Es hat mir wirklich Spaß gemacht, mit den Kindern zu arbeiten...



Bäckerei Joast, Lienz, Alexander Hopfgartner, 4b:

Es hat mir sehr gut gefallen, und ich finde dieses Projekt sehr toll, denn ich wusste bis jetzt nicht, ob mir dieser Beruf wirklich gefällt.



TZU, Ainet, Simon Gradnig, 4a:

Am Dienstag, dem 28. Jänner 2014, stand ich um halb sieben auf. Mein Nachbar, der auch bei der TZU in Ainet arbeitet, nahm mich mit in den Betrieb. Wir arbeiteten von 7.30 bis 16.30 Uhr. Zuerst wurde ich mit Firmenjacke, Ohrenstöpsel und Schutzbrille ausgestattet und von einem Lehrling durch die Firma geführt...
 

Sonstige Aktivitäten

  • Boys‘ day
  • Buben schnuppern in „typischen Mädchenberufen“
  • Berufssafari im WIFI-Innsbruck
  • Kennenlernen der einzelnen Berufsfelder
  • BO-Projekttage der 3. Klassen
  • Begegnungen mit der Wirtschaft